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...sorry,wird zur Zeit nicht angeboten... Ritter, Retter, RattenDie Rittertour per Fahrrad
Die Rittertour bieten wir für Gruppen bis 100 Personen an. Für den reibungslosen Ablauf sorgen bis zu 4 Personen.
Wir
befinden uns im Jahre 1589. Hieronymus Johann van Quast ist der Ketzerei angeklagt! 1.
Während des Narrenfestes am 6 Januar diesen Jahres hat Hieronymus Johann van
Quasts große Mengen eines selbst bereiteten Zaubergetränkes ausgeschenketh und
damith die Sinne der achtbaren Bürger zu Buxtehude verwirreth in dem
ketzerischen Bestreben die kirchliche Ordnung auf den Kopf zu stellen 2.
Am 8 Januar hat Hieronymus Johann van Quast den Kaufmann Lasse Bludthströhm aus
Visby und dessen Männer weggehext und deren Ewer durch Schadenszauber zur
Explosion gebracht. Danach ist er unbeschadet auf einem Hexenbesen an Land
geflogen. 3.
In Zusammenhang mit dem spurlosen Verschwinden der kompletten Ewerbesatzung
Lasse Bludthströhms wird auch von einem unbekannten schwarzen Ritter berichtet,
der in Begleitung von Hieronymus Johann van Quast am 8 Januar an mehreren
Stellen gesichtet wurde, aber seither nicht mehr aufzufinden ist... 4.
Am 9 Januar wurden Hieronymus Johann van Quast und dessen Bruder Cornelius
Siegmund van Quast von mehreren Zeugen laut lärmend beim Teufelstanz
beobachtet. Beide sind seith dem 13 Januar spurlos verschwunden... 5.
Bei Reinigungsarbeiten in der St. Matthiaskirche zu Jork fand der Propst in
einem von Hieronymus Johann van Quast angefertigten Kirchengestühl die gotteslästerliche
Inschrift „Buxtehude liggt an de Est, ist aber een ganz verflixtet Nest“! 6.
Mehrere Zeugen berichteten, das Hieronymus Johann van Quast in der Woche nach
Aschermittwoch ungewöhnlich große Mengen Geld ausgab, dessen Besitz sich auf
Grund seines Standes niemand erklären kann Das Inquisitionsgericht zu Buxtehude hat die Bevölkerung aufgerufen sich an der Jagd auf Hieronymus Johann van Quasts zu beteiligen und verlangt, das alle Zeugen, die weiteren Aufschluß über Hieronymus Johann van Quasts unsittliches Treiben geben können, umgehend beim Inquisitionsgericht vorzusprechen haben. Wer schweigt, macht sich verdächtig! Darüber hinaus ist für Hinweise, die zu seiner Ergreifung führen, eine Belohnung von 20 Talern ausgesetzt. Um die Vorwürfe gegen den Angeklagten weiter zu erhärten, sind im Besonderen Hinweise zu folgenden Fragen erwünscht: 1.Wo wurde Hieronymus Johann van Quasts zuletzt gesehen und wer kann Angaben zu seinem jetzigen Aufenthaltsort machen? 2.Wer kann Angaben über sein unsittliches Treiben in der Woche nach Aschermittwoch geben? 3.Wem fehlt das Geld, daß der Angeklagte in der Zeit nach Aschermittwoch verprasst hat? Obwohl Van Quast in der verängstigten Bevölkerung stets sehr beliebt war, herrschen große Zweifel darüber, ob der Angeklagte, angesichts der erdrückenden, vom Inquisitionsgericht zu Buxtehude zusammengetragenen Beweise, überhaupt unschuldig sein kann. Lediglich die schöne Catharina vom Malvenhof und ihr Leibeigener Stephan Pädasen halten ihm noch die Treue. Doch ist es mehr als fraglich, ob das Inquisitionsgericht der, gewissermaßen in den Fall verwickelten, Catharina vom Malvenhof und Stephan Pädasen, einem Knecht aus niederem Stande, Gehör schenken werden. Um die Hinrichtung Van Quasts
doch noch abzuwenden werden nicht nur freigeborene Retter, Ritter und Frauen von edler
Herkunft gesucht; auch sind körperliches und handwerkliches Geschick sowie
geistiger Esprit von Nöten, um die Beweise gegen Van Quast zu entkräftigen. Die Zeit eilt, denn das Inquisitionsgericht zu Buxtehude hat alle verfügbaren Kräfte zusammengezogen, um Van Quast entgültig zur Strecke zu bringen... Die geschichtlichen Hintergründe wurden nach besten Wissen und Gewissen recherchiert. Die Rahmengeschichte ist rein fiktiv. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig und sind nicht beabsichtigt. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. weitere interessante Informationen über Buxtehude finden Sie auf der Seite Heimatverein Buxtehude |